Dopplereffekt
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Das Prinzip der Eindeutigkeit des Weltgeschehens, Parallelwelten

Das Geschehen unserer Welt kann nur dann Widersprüche aufweisen, wenn man es mit physikalischen Gesetzen und physikalischen Theorien zu verstehen sucht. Andernfalls gibt es keinen Grund, an seiner Eindeutigkeit zu zweifeln. Wenn dagegen in den Aussagen eines physikalischen Gesetzes ein echter Widerspruch möglich wird, also nicht eine bloße Wahrscheinlichkeitsaussage, verlangt dieses Gesetz streng genommen, dass das Weltgeschehen mehrdeutig ist. Schreibt man dann jeder der Behauptungen eines solchen Widerspruchs einen Wahrheitsgehalt zu, bedingt das die Konstruktion mindestens zweier Parallelwelten, in denen jeweils nur eine der Behauptungen des entdeckten Widerspruchs unwidersprochen wirksam ist. Es gibt dann in jeder dieser Parallelwelten eine eigene Kausalkette, die gegenüber den Kausalketten der anderen gleichzeitig vohandenen Parallelwelten an Ähnlichkeit ständig verliert:. D.h.die Parallelwelten entwickeln sich auseinander.Vielleicht können die weiter unten erwähnten Beispiele mehr Klarheit in diese Problematik bringen

Damit das Geschehen unserer Welt auch trotz physikalischer Gesetze und physikalischer Theorien so eindeutig bleibt, wie es ohne unsere Physik einmal war und wie es später ohne uns Menschen auch wieder sein wird, muss jedes unserer physikalischen Gesetze und muss jede physikalische Theorie dem folgenden Prinzip genügen:

  Umschließt ein Naturgesetz oder eine physikalische Theorie die Möglichkeit sich widersprechender objektiver Aussagen, deren logische Konsequenz das Entstehen von Parallelwelten erfordert, ist dieses Gesetz oder ist diese Theorie falsch

Mit dem Wort "Parallelwelt" verbindet man unwillkürlich die Vorstellung von anderen Universen, die sich weit außerhalb unseres Universums befinden und damit mit uns nichts zu tun haben. Deswegen ist es vielleicht gut, zu betonen, dass die hier gemeinten Parallelwelten sehr viel mit uns zu tun haben, denn logischerweise würden sich durch ein mehrdeutiges "Gesetz" sozusagen vor unseren Augen aus unserer Welt ständig neue Welten entwickeln, in denen auch wir selbst enthalten sind, uns aber dort anders als in unserer ursprünglichen Welt weiterentwickeln - ganz davon zu schweigen, dass diese Welten vielleicht auch miteinander wechselwirken. Eine solche Vorstellung muss man einfach als blühenden Blödsinn abtun!

Da dieses Eindeutigkeitsprinzip für alle Naturgesetze und Theorien eine notwendige Bedingung formuliert, könnte man es in dieem Sinne z.Zt als das mächtigste Gesetz der Physik überhaupt bezeichnen, soweit es nicht als so selbstverständlich empfunden wird, wie etwa, dass 1+1 = 2 ist. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass dieses Prinzip erstaunlicherweise keineswegs so selbstverständlich ist

....................Beispiel: Lorentz:kraft. Ein im Magnetfeld eines ruhenden Magneten ruhendes Elektron wird von einem beliebig bewegten Beobachter beobachtet. Die auf das Elektron wirkende Lorenzkraft darf hier nicht vom Bezugssystem eines solchen Beobachters abhängen, da sie sonst.im Widerspruch zu jener Lorenzkraft stehen würde, die von einem Beobachter erwartet wird, der sich mit einer anderen Geschwindigkeit bewegt. Die Formulierung der Lorentzkraft in ihrer heutigen Fassung nimmt jedoch auf diese Problematik keine Rücksicht. Mehr darüber s. LorentzkraftM
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...................Beipiel: Spezielle Relativitätstheorie (SRT): Obwohl die Uhren eines Objekts, das sich mit einer von Null verschiedenen Relativgeschwindigkeit gegenüber einem kräftefreien Beobachter bewegt, für diesen Beobachter langsamer als dessen eigene Uhren gehen, darf das keine Auswirkung auf das Weltgeschehen haben, da sonst die entsprechenden Auswirkungen eines Beobachters mit einer.anderen Relativgeschwindigkeit gegenüber diesem Objekt den Auswirkungen für den ersteren Beobachter widersprechen. Dieser Widerspruch ist jedoch für das Weltgeschehen solange bedeutungslos, solange es sich dabei nur um subjektive Eindrücke der Beobachter handelt, etwa so, wie wir im Rahmen der nichtrelativistischen Galileitheorie wissen, dass die kleiner erscheinenden Längen entfernt liegender Objekte nur subjetiv kleiner erscheinen, was für das Weltgeschehen belanglos ist. Beim sogenannten Myonenproblem sind allerdings im Rahmen der SRT die durchaus objektiv gemeinten Voraussagen bezüglich der Raten der die Erde erreichenden noch unzerfallenen Myonen nicht aller Beobachter widerspruchsfrei, bzw. man müsste zwischen "guten" und "schlechten" Beobachtern unterscheiden, was zeigt, dass die SRT mit ihrem Anspruch, dass alle ihrer Beobachter gleichberechtigt sind, zumindest dieses Myonenproblem nicht erklären.kann. Mehr darüber s.SRT.

...................Beispiel: Dualismus des Lichts Das Licht zeigt sich je nach der Fragestellung entweder als Teilchen (Photonen) oder als Welle. Da man nicht ausschließen kann, dass dasselbe Licht zugleich für beide Fragestellungen benutzt wird und da die Auswirkungen der beiden Erscheinungsformen des Lichts auf die Natur sehr unterschiedlich und widersprüchlich sind, verstößt dieser Dualismus gegen das Prinzip der Eindeutigkeit des Weltgeschehens. U.a. zeigt die Existenz des Schwarzen Nachthimmels, dass das Photonenbild nur eine sehr zweckmäßige und vereinfachende "Als-Ob"-Darstellung der elektromagnetischen Wellen der Maxwellschen Theorie ist. Mehr darüber siehe Photonen

...................Beispiel: Geschwindigkeiten. Um die Eindeutigkeit des Weltgeschehens zu wahren und die Auswirkungen eines physikalischen Gesetzes nicht von der Beliebigkeit eines Beobachters abhängig zu machen, darf eine Geschwindigkeit nur in Bezug auf eine andere Geschwindigkeit in einem physikalischem Gesetz auftreten. Die oben bereits erwähnte Lorentzkraftt ist nur ein Beispiel für dieses allgemeine Gesetz.

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