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Schrödingers Katze
 


Träge und Schwere Masse oder der Neutrino-Schatten

Für die Masse unterscheidet man

Die aktive Schwere Masse ist die Quelle eines Gravitationsfeldes.
Die passive Schwere Masse ist die Ursache für die Kraft, die von einer anderen aktiven Schweren Masse auf einen Körper ausgeübt wird.
Die Träge Masse ist die Ursache für die Kraft, mit der ein Körper seiner Beschleunigung entgegenwirkt

Auch wenn wir von der elektrischen Ladung her gewohnt sind, nicht zwischen aktiver und passiver Ladung zu unterscheiden, so sollte man wenigstens die Möglichkeit dieser weiteren Unterscheidung im Auge behalten. Ich will aber hier zunächst davon ausgehen, dass es nur "die" Schwere Masse gibt, die sich begrifflich allerdings deutlich von der Trägen Masse unterscheidet. Die eine will durch Gravitation eine Beschleunigung bewirken, die andere will jegliche Beschleunigung verhindern. Bis heute hat man eigentich nicht verstanden, warum die beiden Erscheinungsformen der Masse gleich sind. Da für die Messung jeder der beiden Formen die jeweils andere irgendwie mit ins Spiel kommt, lag es nahe, hieraus eine logische Erklärung ihrer gegenseitigen Abhängigkeit herleiten zu wollen, was aber bisher nicht gelungen ist.

Zunächst aber ist genau genommen die Aussage, die Träge Masse und die Schwere Masse seien gleich, irreführend. Sie sind von ihrer Natur her so verschieden wie ein Apfel von einer Birne verschieden ist. Lediglich das Verhältnis von schwerer zu träger Masse ist für alle Körper dasselbe (also, "wo es große Äpfel gibt, gibt es auch große Birnen, und wo die träge Masse groß ist, ist auch die schwere Masse groß"), was durch eine Reihe von recht trickreichen Messungen hinreihend bewiesen worden ist. Die "Gleichheit" von Schwerer und Träger Masse wird erst durch Multiplikation bzw. Division jeweils einer der beiden Massen mit der dimensionsbehafteten Gravitationskonstante bewirkt, welche allerdings für alle Massen sehr genau den gleichen Wert hat - ein Umstand, der für sich bereits merkwürdig genug ist.

Das hier vorliegende Phänomen lässt sich vielleicht mit einer der beiden folgenden Theorien erklären,

Die erste Erklärung greift den in meinem Aufsatz "der Urknall" beschriebenen Gedanken der "Entmischung" auf, wonach ursprünglich die Gravitationskonstanten der Elementarteichen ganz verschieden waren, sich aber im Laufe einer sehr langen Zeitspanne nur in solchen Universen halten konnten, in denen die Gravitationskonstanten aller Elementarteichen den gleichen Wert hatten.

Die zweite Erklärung will ich hier, ohne sie durch genaue Zahlen belegen zu können, auf folgende Weise beschreiben. Sie bedient sich einer Theorie, die zu einfach ist, als dass sie, wenn sie denn richtig wäre, nicht schon längst diskuttiert worden ist. Da sie im Internet nicht erwähnt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie falsch ist, also ziemlich groß.. Immerhin aber finde ich sie interessant genug, um sie hier zu erwähnen. Sie beruht auf der Annahme, dass unsere Welt ständig und überall in großer Dichte von kleinsten Teilchen in allen Richtungen durchströmt wird, die einerseits eine so kleine Masse, vor allem aber einen so kleinen Wirkungsquerschnitt haben, dass sie jede Materie fast ungehindert durchqueren können, dass andererseits aber ihre Dichte im Raum so groß ist, dass sie dennoch durch Stöße oder Absorptionen auf eine Materie einen deutlichen Druck ausüben, der umso größer ist, je größer die Masse der getroffenen Materie ist. Ich denke bei diesen Teilchen natürlich an Neutrinos, von denen man vermutet, dass etwa zehn hoch dreizehn Neutrinos pro Sekunde und Quadratzentimeter mit Überlichtgeschwindigkeit (das ist jedoch nur meine Vermutung!) und einer Masse, die erheblich kleiner ist als die Masse eines Elektrons durch die Gegend sausen - es könnten aber auch andere Teilchen sein. Das würde bedeuten, dass die Körper mit ihren Massen einen Schatten, das wäre dann also ein "Neutrino-Schatten", werfen und Massen, die sich in einem solchen Schatten einer anderen Masse befinden, zu dieser hingezogen - also eigentlich von den Neutrinos zu ihr hingestoßen - werden. Ein solcher Schatten verringert seine Stärke mit dem Quadrat des Abstandes von jener schattenwerfenden Masse, also entsprechend einer Gravitationskraft zwischen zwei Massen. Außerdem sind die Schatten überlagerungsfähig.. Nach dieser Theorie setzt zwar die Masse eines Körpers einer Beschleunigung eine bestimmte Kraft entgegen, besitzt aber kein Gravitationsfeld, während z.B. ein Elektron sein Coulombfeld besitzt. Mithilfe der Neutrinos benehmen sich die Massen nur so, als ob sie ein Gravitationsfeld hätten. Gäbe es die Neutrinos nicht, benähmen sich die Massen der Körper - dieser Theorie entsprechend - so, als hätten sie nur eine träge Masse.

Man könnte also diese Theorie verifizieren, indem man eine Probemasse von anderen großen Massen umzäunt, sodass man die Probemasse in einem Raum beobachten kann, in dem sich die Dichte dieser kleinen Teilchen verringert hat, weil eben doch manche dieser Teilchen in dem Zaun hängen geblieben sind. Wenn diese Theorie richtig ist, müsste sich die vermeintliche schwere Masse der umzäunten Probemasse damit dort verringert haben, während ihre träge Masse unverändert geblieben ist. Aber auch sonst schon müsste eine Probemasse auf der Erde eine geringere vermeintliche aktive schwere Masse - also nicht nur ein geringeres Gewicht - haben als im Weltraum oder auf dem Mond.

Problematisch wird es, wenn bei atomaren Spalt-Prozessen in den Körpern Neutrinos freigesetzt werden. Da die Abstrahlung der Neutrinos keine Vorzugsrichtung kennt, empfinden diese "Produzenten" dadurch selbst keine zusätzliche Kraft, wohl aber vergrößert sich wieder der Druck auf die dem Emittenten zugwandten Seiten jener Massen, die sich in dem von dem strahlenden Körper produzierten Schatten befinden. Ein Neutrinos emittierender Stern übt damit auf seine Nachbar-Massen eine geringere Anziehungskraft aus, als wenn er keine Neutrinos emittieren würde.

Wenn der Weltraum endlich wäre, würden an seinen Grenzen von außen keine Neutrinos herein fliegen und die Massen würden dort von den nach außen fliegenden Neutrinos ebenfalls nur nach außen gedrückt werden, was einen ähnlichen Effekt hätte, als befänden sich außerhalb des Weltraums große Gravitationsquellen. Das heißt, die Annahme eines enlich großen Weltraums erweckt einen scheinbaren Widerspruch.


Fazit

Für das eigentlich recht schwierige Gravitationsproblem werden zwei einfache Theorien diskuttiert. Besonders interessant finde ich jene Erklärung, in der der "Neutrino-Schatten" eine große Rolle spielt, während es keine Gravitationsfelder gibt.. Dieser Erklärung entsprechend wüirde die Schwerkraft von den stoßenden Neutrinos gebildet werden